Mit Agentic Automation die nächste Stufe der Prozessautomatisierung erreichen

Geschrieben von Kairon

Unternehmen setzen verstärkt auf KI und RPA – aber wie lassen sich Mensch, Roboter und KI wirklich effektiv zusammenspielen, um den maximalen Nutzen zu erreichen? Die Antwort: Agentic Automation.

Was ist Agentic Automation – und warum ist sie jetzt relevant?

In einer Welt, in der künstliche Intelligenz (KI) rasant voranschreitet und Robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) längst kein neues Konzept mehr ist, suchen Unternehmen nach dem nächsten Schritt: Wie kann man Automatisierung nicht nur skalieren, sondern auch intelligenter und flexibler gestalten?

Die Antwort liegt in einem neuen Ansatz: Agentic Automation.

Dieser Begriff beschreibt die Kollaboration zwischen KI, RPA und dem Menschen – ein Dreiklang, der es Unternehmen ermöglicht, Prozesse end-to-end zu automatisieren, ohne auf menschliche Kontrolle oder Kontextverständnis zu verzichten.

Das Problem: Automatisierung in Silos

Viele Unternehmen nutzen RPA zur Automatisierung repetitiver Aufgaben. Gleichzeitig werden KI-Modelle zur Analyse, Vorhersage oder Textgenerierung eingesetzt. Aber: Diese Technologien arbeiten oft isoliert.

Das führt zu ineffizienten Workflows, fehlender Transparenz und einer mangelnden Skalierbarkeit. Die Automatisierung bleibt Stückwerk.

Hinzu kommt: Entscheidungsfindung bleibt in vielen Fällen beim Menschen, obwohl KI und Automatisierung längst bereit sind, Aufgaben selbstständig, sicher und nachvollziehbar auszuführen.

Diese Herausforderungen lösen Unternehmen mit Agentic Automation.

Die Lösung: Mensch × KI × Roboter

UiPath spricht in einem aktuellen Beitrag (zum Artikel) von einem neuen Automatisierungsbild: „AI × Robot × Mensch”. Dabei wird jede Komponente ihrer Stärken entsprechend eingesetzt:

  • KI erkennt Muster, trifft Prognosen und generiert Inhalte.
  • RPA führt strukturierte Aufgaben zuverlässig, schnell und skalierbar aus.
  • Menschen bringen Kontext, Empathie und strategisches Denken ein.

Agentic Automation ist somit ein orchestrierter Workflow, in dem alle drei Elemente zusammenarbeiten – und Prozesse so nicht nur effizient, sondern auch intelligent ablaufen.

Praxisbeispiel: KI-Agenten verstehen Intention und reagieren proaktiv

Ein KI-Agent, wie er im zweiten Artikel (zum Artikel) beschrieben wird, kann heute:

  • E-Mails lesen und verstehen
  • Absichten erkennen (z. B. Reklamation, Anfrage, Kündigung)
  • eigenständig Workflows starten
  • Entscheidungen vorschlagen oder treffen

Statt also einen Roboter stumpf Aufgaben abarbeiten zu lassen, denkt und handelt der KI-Agent im Rahmen vordefinierter Regeln autonom – und gibt dem Mitarbeiter gleichzeitig die Möglichkeit, einzugreifen.

Wie Unternehmen messbare Erfolge erzielen

Ohne Messbarkeit bleibt jede Automatisierung reine Hoffnung. Deshalb ist es entscheidend, die Wirkung von RPA und KI gemeinsam zu erfassen. UiPath Insights (siehe Artikel) bietet genau das:

  • Echtzeit-Dashboards zu Kosteneinsparungen, Durchlaufzeiten und Produktivität
  • Zielverfolgung anhand definierter KPIs
  • Automatisierte Berichte für das Management

So wird transparent, welche Automatisierung welchen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet.

Branche im Fokus: Versicherungen

Ein konkretes Beispiel zeigt der Versicherungssektor: Ein Unternehmen konnte mit UiPath 11 Kernprozesse automatisieren, darunter:

  • Schadensmeldung und -bearbeitung
  • Kundenkorrespondenz
  • Antragserfassung

Ergebnis: schnellere Reaktionen, höhere Kundenzufriedenheit und geringere Fehlerquote (zum Artikel).

So starten Sie mit Agentic Automation

  1. Ist-Zustand analysieren: Welche Prozesse sind bereits automatisiert? Wo liegen die größten manuellen Aufwände?
  2. Kollaboration identifizieren: Wo können Mensch, KI und RPA gemeinsam wirken?
  3. Technologie wählen: Plattformen wie UiPath bieten bereits integrierte Agentic-Funktionen.
  4. KPIs definieren: Was soll automatisiert erreicht werden – z. B. Zeitersparnis, Fehlerreduktion, Kundenzufriedenheit?
  5. Skalierung planen: Beginnen Sie mit einem Pilotprozess. Lernen, iterieren, ausrollen.

Worauf Sie besonders achten sollten

  • Transparenz: Der Mensch muss jederzeit verstehen, was die KI entscheidet und warum.
  • Governance: Richtlinien für automatisierte Entscheidungen sind essenziell.
  • Akzeptanz: Schulung und Change Management sorgen für die nötige Nutzerakzeptanz.

Vorteile von Agentic Automation auf einen Blick

Vorteil Nutzen
End-to-End-Prozessautomatisierung Weniger Übergaben, höhere Geschwindigkeit
Intelligente Entscheidungen Weniger menschliche Fehler, bessere Skalierbarkeit
Echtzeit-Transparenz Verlässliche KPIs und Reports
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit Wegfall repetitiver Tätigkeiten

Fazit: Agentic Automation ist die Zukunft – und schon heute einsatzbereit

Agentic Automation ist mehr als ein Buzzword. Es ist der logische nächste Schritt in der Evolution der Automatisierung. Durch das Orchestrieren von KI, RPA und Mensch entsteht ein intelligentes, flexibles und skalierbares System, das Prozesse nicht nur automatisiert, sondern kontinuierlich verbessert.

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