Wie agentische Automatisierung Ihre Geschäftsprozesse radikal verbessern kann

Geschrieben von Kairon

Agentic Automation ist mehr als RPA 2.0 – sie ist der Schlüssel zur skalierbaren, intelligenten Prozessautomatisierung. Entdecken Sie, wie Unternehmen 2026 damit Zeit, Ressourcen und Wettbewerbsvorteile gewinnen.

Was ist agentische Automatisierung – und warum ist sie relevant?

Agentische Automatisierung ist der nächste Evolutionsschritt in der digitalen Prozessautomatisierung. Im Gegensatz zu herkömmlicher Robotic Process Automation (RPA), die einfache, regelbasierte Aufgaben automatisiert, handelt es sich bei agentischen Automatisierungslösungen um intelligente, autonome digitale Agenten, die Entscheidungen treffen, lernen und mit Menschen sowie Systemen interagieren können.

Ein aktuelles Beispiel liefert Digital Workforce Services Plc, das eine umfassende Lösung zur Modernisierung der Finanz- und Gehaltsabrechnung für ein führendes nordisches Unternehmen implementiert hat. Die Lösung basiert auf der UiPath Orchestration Platform und hilft, komplexe Post-Merger-Prozesse effizient auszurichten.

Warum klassische RPA an ihre Grenzen stößt

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren RPA eingeführt, um repetitive Prozesse zu automatisieren. Doch in komplexeren Geschäftsbereichen – etwa Finance & HR – stoßen diese Systeme schnell an ihre Grenzen:

  • Sie sind nicht adaptiv – Änderungen in Prozessen oder Systemen erfordern manuelle Nacharbeit.
  • Sie verstehen keine Kontexte – jede Abweichung von der Norm führt zu Fehlern.
  • Sie skalieren schlecht – jede neue Automatisierung ist ein eigenes Projekt.

Agentische Automatisierung geht diese Herausforderungen an – mit autonomen Softwareagenten, die lernen, sich anpassen und Entscheidungen treffen.

5 konkrete Vorteile von Agentic Automation

  1. Selbststeuernde Prozesse: Agenten handeln nicht nur auf vordefinierte Regeln, sondern entwickeln Entscheidungslogiken auf Basis von Daten.
  2. Schnellere Skalierung: Einmal trainierte Agenten lassen sich mühelos auf andere Geschäftsbereiche übertragen.
  3. Geringere Fehlerquoten: Durch kontextbasierte Entscheidungen sinkt die Zahl fehlerhafter Automatisierungsvorgänge deutlich.
  4. Verbesserte Zusammenarbeit: Agenten interagieren mit Fachabteilungen und Systemen – fast wie ein menschlicher Kollege.
  5. Höhere Agilität: Änderungen in Prozessen oder regulatorischen Anforderungen können automatisiert adaptiert werden.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Automatisierungen im Bereich Operations, wo zentrale Teams mit ständig wechselnden Anforderungen jonglieren. Agentic Automation schafft hier Stabilität und Geschwindigkeit.

WhatsApp, HR & Finance – wo lohnt sich der Einsatz besonders?

Agentic Automation entfaltet ihr Potenzial besonders in Bereichen mit:

  • Hohen Transaktionsvolumina (z. B. Gehaltsabrechnung, Rechnungswesen)
  • Multisystem-Prozessen (z. B. Finance-Integration nach M&A)
  • Kundennahen Anwendungen – z. B. WhatsApp Business Automatisierung, wie hier beschrieben

Mit agentischen Automatisierungen lässt sich z. B. ein Kundensupport-Agent auf WhatsApp erstellen, der auf neue Produkte hinweist, Bestellungen entgegennimmt und sogar Reklamationen vorbereitet – alles ohne menschliches Eingreifen.

Strategie: So führen Sie agentische Automatisierung erfolgreich ein

Die Einführung erfordert mehr als nur Technologie. Sie ist ein strategisches Change-Projekt. Gehen Sie in vier Schritten vor:

1. Potenziale identifizieren

Starten Sie mit einer Prozessanalyse. Wo gibt es repetitive Aufgaben mit Ausnahmefällen? Wo sind manuelle Übergaben nötig? Tools wie Process Mining helfen hier.

2. Datenlage klären

Agenten benötigen strukturierte und relevante Daten. Prüfen Sie Ihre Datenqualität und -verfügbarkeit. Kein Agent ist besser als die Datenbasis, auf die er zugreift.

3. MVP definieren

Starten Sie mit einem klaren Use Case mit hohem Automatisierungspotenzial – z. B. Rechnungseingang oder Urlaubsantragsprozesse.

4. Skalierung vorbereiten

Wählen Sie eine Plattform, die Skalierung unterstützt – z. B. UiPath oder Make.com. Binden Sie frühzeitig IT, Fachbereich und Datenschutz ein.

👉 Tipp: Ein dediziertes Center of Excellence (CoE) für Automatisierung sorgt für Governance, Standards und Know-how-Transfer.

Fallbeispiel: Digitale Agenten im Finance-Bereich

Im Rahmen einer Fusion hat ein nordisches Unternehmen zusammen mit Digital Workforce eine agentische Lösung zur Konsolidierung von Payroll- und Finance-Systemen implementiert. Die Agenten:

  • Erfassen und konsolidieren Finanzdaten aus mehreren ERP-Systemen
  • Prüfen automatisch auf Inkonsistenzen
  • Kommunizieren mit HR, Buchhaltung und externen Auditoren

Ergebnis: Reduzierung manueller Aufwände um 65 %, Fehlerreduktion um 80 %, Time-to-Close halbiert.

Tools & Plattformen: Was wird benötigt?

Die Wahl der Plattform ist entscheidend. Führende Anbieter wie UiPath, Zapier oder Make bieten leistungsfähige Tools für die Agentensteuerung, Datenintegration und Workflow-Orchestrierung.

Besonders spannend: No-Code-Alternativen zu WordPress lassen sich direkt mit Automatisierungsplattformen verbinden – ideal für Marketing-Teams.

Fazit: Von Automatisierung zu Autonomie

Wer nur auf klassische Automatisierung setzt, verpasst den nächsten großen Schritt: Autonome digitale Agenten. Sie sind skalierbar, intelligent und proaktiv.

In einer Welt, in der Geschwindigkeit und Effizienz entscheidend sind, wird agentische Automatisierung zum Wettbewerbsvorteil – und zunehmend zum Standard.

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